Kleinarbeiten Eigenschmuck des Autors

Impressionen meiner Werke

Denkt ein Autor an seine Kleinarbeiten, so sind dies nur Mosaiksteinchen seiner Tafel gesamter Arbeit. Er liebt sie wie die Zettel in seinem Vorratskasten. Die Kleinarbeiten können abgeschlossene Themen sein oder aber je fertige Stücke können sich zu einer gesamt Ideen tragender Trilogie zusammenschließen. Als Beispiel diene hierzu linkes  Foto.

Die 3 Heftchen – 1. Vom merkwürdigsten Turnier der Minnezeit (VmTdM / 2014) – 2. Zwischen den Welten (ZdW / 2018)3. Über die Sympathie (ÜdS / 2019) – folgen einem, in kleinen Dosen gefertigten und angebotenen Teilen eines im gesamt nun vorliegendem Gedankenstrangs. In diesen großen zeitlichen Abständen ihres Erscheinens der Heftchen mag kaum jemand von Lesern diese drei Stationen eines nur einzigen roten Fadens meines langzeitlichen Entwurfs bemerkt haben. Keine Sorge, ich hole zeilenräumig nicht weit aus.

                In VmTdm gehts schon um Sympathie. «obwohl sich fremd, setzte sich Walther von der Vogelweide hin, so, als wäre jener seltsame ihm gegenüber sich befindende Mensch und er sich längst miteinander vertraut: hinter dem Namen fremden Siegberts – als versteckte Hildegunde – wird dieser zunächst Wahlters Knappe und bildhübscher „Singerlein“ – und später wieder echte Hildegund im Ringen um ihre Weiblichkeit als einzige Ausdrucksfähigkeit zur wahren Liebe zu Walther. Es ist ein Ringen um ihre wahre Identität, um echt lieben zu können.

                In ZdW beklagt Wasserfrau Sylla den Verlust von moralischer , sozialer und emotionaler Schönheit in zunehmender Verlorenheit mitmenschlichen Gefühls aus Sympathie in der von ihr so genannten Erfahrungswelt aller Menschen. Hier ist es ein Ringen um echt leben zu können.

                In ÜdS geht es nun um die Sympathie selbst. Die einzig mögliche innermenschliche Kraft, um in dieser Welt wirklich und echt leben und lieben zu können.

Euer Ingo. R. H. Treuni / 16.09.2019

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